Infektionsschutz im Büro – Möglichkeiten & Tipps für Arbeitgeber

Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Pandemie gewinnt der Infektionsschutz im Büro an elementarer Bedeutung. Corona zwingt die Gesellschaft, bestehende Konventionen zu überdenken. Um das Risiko einer Infektion mit dem Virus Covid-19 am Arbeitsplatz gering zu halten, empfahlen zahlreiche Arbeitgeber Ihren Angestellten daher, soweit möglich, von Zuhause aus zu arbeiten. Somit veränderte das Homeoffice in den vergangenen Monaten die Art und Weise, wie wir unserer Tätigkeit nachgehen. Dieser Beitrag liefert Ihnen Tipps und Ideen, wie Sie Ihren Arbeitnehmern die Rückkehr aus dem heimischen Arbeitsplatz ins Büro erleichtern. Gleichzeitig versorgen wir Sie mit Informationen, die Ihnen dabei helfen, die gesundheitliche Sicherheit vor Ort zu garantieren.


Inhaltsverzeichnis


So sahen Büros vor der Krise aus

Das Optimum von Kosten und Nutzen – vor Eintritt der Viruskrise war die Raumgestaltung von Büros in der Regel auf eine maximale Belegungsdichte ausgelegt. Stimmige Raumkonzepte und offene Bürolandschaften zielten darauf ab, die Mitarbeiter zur Interaktion zu ermutigen. Eine Vielfalt von Einrichtungslösungen förderte den kreativen Austausch von Ideen und Konzepten im Team. Gleichzeitig boten sich Möglichkeiten, um in Privatsphäre konzentriert zu arbeiten. Einen prägenden Pfeiler bildete ebenfalls der Schall- und Lärmschutz – besonders in Großraumbüros.

Was jetzt anders ist – die elementare Rolle des Infektionsschutzes im Büro

Im Rahmen der Viruserkrankung etablierten sich neue gesellschaftliche Normen. Mit den Herausforderungen, die unsere Gesellschaft vorab noch nicht kannte, formierte sich ein verstärktes Gefühl für Sicherheit. Dieses Bedürfnis verändert konventionelle Prinzipien bei der räumlichen Gestaltung von Büros.

Die gegenwärtige Situation macht es unumgänglich, bestehende Konzepte von Arbeitsräumen als auch deren Einrichtung grundlegend zu überdenken. Vonnöten ist eine vorausschauende Planung, um die Rückkehr der Mitarbeitenden aus dem Homeoffice sicher zu gestalten. Um der Ausbreitung der Pandemie entgegenzuwirken, sind Konzepte gefragt, die im Büro einen umfassenden Schutz vor Infektionskrankheiten garantieren.

Kurzfristige und langfristige Optionen, um Infektionen zu vermeiden

Maßnahmen, die Ihre Angestellten vor einer Ansteckung mit Viruskrankheiten schützen, sollten sich keinesfalls ausschließlich auf die gegenwärtige Pandemie beschränken. Es lohnt sich, in Sachen Infektionsschutz für Ihr Büro nachhaltig zu denken. Daher gilt es, gemeinsam mit Ihrem Team Lösungen zu bestimmen, die die gesundheitliche Sicherheit am Arbeitsplatz sowohl aktuell als auch zukünftig sichern. Dabei ergeben sich verschiedene Faktoren im Hinblick auf die Hygiene als auch auf die physische Distanz unter den Mitarbeitern.

Diese Änderungen garantieren Hygiene und Infektionsschutz für Mitarbeiter

Die gesteigerte gesundheitliche Sicherheit im Büro erfordert geeignete Maßnahmen. Arbeitgeber standen daher einer Reihe neuer Herausforderungen gegenüber, um den Mindestabstand zwischen den Angestellten zu realisieren. Es galt Arbeitsabläufe so zu organisieren, sodass es zu möglichst wenig Kontakt zwischen Kollegen und Kolleginnen kommt. Ziel war es, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Bei der Neuorganisation und Umgestaltung der Räumlichkeiten ergaben sich die folgenden Notwendigkeiten:

  • Eine verringerte Beschäftigungsdichte vor Ort
  • Förderung von Fernarbeit (Homeoffice)
  • Aufteilung von Arbeitsplätzen und Mobiliar
  • Transparente Abschirmelemente (Trennscheiben) an jedem Arbeitsplatz und an den Besprechungstischen
  • Installation von Trennwänden an Schreibtischen und Arbeitsstätten, an denen der empfohlene Sicherheitsabstand von 1,5 Metern nicht gewahrt werden kann
  • Planung von neuen Bereichen für Web-Konferenzen
  • Umgestaltung von Sitzungsräumen, die eine hochwertige Kommunikationstechnik bieten
  •  Trennung und Kontrolle von Ankunftsbereichen für Gäste und Besucher gemäß den Anforderungen der zuständigen Behörden
  • Achtung hygienischer Standards.

Das Homeoffice verändert die Arbeitskultur und schafft neue Freiheiten

Um die physische Distanz zwischen den Angestellten zu wahren, intensivierte sich im Kontext der Viruspandemie in den vergangenen Monaten die Nutzung digitaler Kommunikationstechniken. Um die Besetzungsdichte im Büro und das Risiko einer Ansteckung zu verringern, wichen viele Unternehmen auf das Modell Homeoffice aus.

Was zunächst wie ein Experiment anmutete, brachte überraschende Ergebnisse hervor: Gängige Technologien ermöglichen die reibungslose Arbeit von Zuhause aus. Gleichzeitig entfachte diese Entwicklung ein neues Verständnis der Work-Life-Balance. Das Homeoffice stärkt das eigenverantwortliche Arbeiten. Es ist anzunehmen, dass Arbeitnehmer diese Arbeitskultur zukünftig verstärkt fordern – Telearbeit wird somit zu einem entscheidenden Faktor, wenn es um den Wettstreit um qualifizierte Arbeitskräfte geht.

Als Arbeitgeber ergeben sich für Sie in diesem Zusammenhang neue Erforderlichkeiten. Damit Ihre Angestellten im Homeoffice effizient arbeiten können, sind folgende Bedingungen zu erfüllen:

Welche Änderungen sollten Sie in Zukunft in Ihrem Büro umsetzen?

Es lohnt sich, die bestehenden Anpassungen im Zuge des Infektionsschutzes im Büro als Anlass für weitere Maßnahmen zu nutzen, die der Sicherheit Ihrer Arbeitnehmer dienen. Denken Sie nicht nur an das Coronavirus, sondern vermeiden Sie auch andere Infektionen unter den Mitarbeitern.

Als langfristige Projekte kommen beispielsweise automatisierte Türen und sprachgesteuerte Lifte infrage. Gleichzeitig ist es sinnvoll, Polster und Textilien mit abwaschbaren Materialien wie Leder oder Kunstleder zu versehen. Eine sehr edle Alternative in diesem Zusammenhang ist Holz, welches nicht nur eine angenehme Haptik, sondern auch ideale Reinigungseigenschaften birgt. Metalle wie Messing und Kupfer besitzen selbst desinfizierende Eigenschaften und sind somit für Oberflächen ebenfalls interessant.

Schützen Sie Angehörige aus besonders gefährdeten Risikogruppen, indem Sie ihnen eigene Arbeitsumgebungen schaffen – beispielsweise über abgeschirmte Waben oder separate Räume.

Weitere Fragen, die Sie sich stellen sollten

  • Welche neuen Hygienestandards, in welcher Frequenz und in welcher Intensität ergeben sich für Ihr Team?
  • Sind neue Richtlinien für Besprechungen und Zusammenarbeit im virtuellen und reellen Raum notwendig?
  • Gilt es, neue Richtwerte für die Belegung von Arbeitsbereichen zu bestimmen?
  • Kommen neue Formen der Schichtarbeit für die Einhaltung der Abstandsregeln infrage?
  • Welche Anpassungen ergeben sich für die gemeinsame Nutzung von Arbeitsplätzen, Büroausstattung, Sanitärräumen und Teeküchen?
  • Werden Sie das Arbeiten im Homeoffice verstärken?
  • Passen die Räumlichkeiten und deren Konzept zu den Werten und Zielen Ihres Unternehmens?

Weitere Fragen zum Infektionsschutz im Büro?

Das Team von mw bueroplanung setzt sich aus erfahrenen Raumplanern, Innenarchitekten und geprüften Büroeinrichtern zusammen. Wir arbeiten mit renommierten Herstellern wie Sedus, Assmann und Haworth zusammen. Wenn Sie mehr zum Thema Infektionsschutz im Büro wissen möchten, stellen wir Ihnen unsere Expertise sehr gerne zur Verfügung und beraten Sie umfassend. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir Konzepte, um die Verunsicherung Ihrer Arbeitnehmer aufzufangen und mögliche Lösungen aufzuzeigen. Kontaktieren Sie uns – wir helfen Ihnen sehr gerne!

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